Johann Albin Hirn


In Memoriam an Johann Albin Hirn 1903 - 1981

Johann Albin Hirn

hat gewohnt und gemalt in Sonsbeck

 

Der Niederrhein und vor allem die Gemeinde Sonsbeck waren ihm zu neuer Heimat geworden. In unendlich vielen Zeichnungen, Gemälden und Drucken hielt er seine Eindrücke von der ihn fazinierenden Landschaft fest.  Neben den markanten Bauten war es vor allem der Niederrhein, den er immer wieder skizzierte: die flache Landschaft, die Kopfweiden, die  stillen Weiher, die Stimmungen am Fluß.

Die Stille und Ruhe, die Gelassenheit der Niederrheinlandschaft ist aber nicht nur seinen Landschaftsbildern zu erkennen, sondern mehr noch in seinen Ölgemälden. 

Es ist keine Farborgie, die einem hier entgenleuchtet, sondern es sind Bilder der Dunkelheit, Strukturen des Organischen , den Rinden der Bäume und den Sandwegen der Wälder ähnlich. Dabei sind die Bilder nich traurig, sondern geheimnisvoll, scheinen unter ihrer dunkelen Schicht das aufbrechende Licht ahnen zu lassen.

Es ist nicht nachgemachte, sondern neu geschfaffene Natur- Filigrane der Dunkelheit, Erosionen der Struktur, unbekanntes Land, vom Künstler geschaffen.

Wo Farbe nicht ausreichte, seine Vorstellungen zu verwirklichen, benutzte Johann Albin Hirn Zumischungen von Sand, um seine Gemälde abtastbar zu machen, um die Strukturen von Schlucht, Gebirge, Höhle noch mehr verdeutlichen zu können.

Der Künstler lebt in seinen Werken fort.

 

 


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